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Reisen in Indien: Ein paar Indien Reisetipps von Pamela Holz

Pamela Holz. 31 Januar , 2017.   0

Reisen in Indien: Ein paar Indien Reisetipps von Pamela Holz

Ich habe Anfang 2015 alleine 3 Monate Backpacking durch Indien gemacht, dabei über 4.000 Kilometer (2.500 Meilen) zurückgelegt und über 13 Städte besucht. Ich habe diesen Post als generellen Reiseführer für jeden geschrieben, der in Betracht zieht, nach Indien zu reisen. Das Ziel dieses Posts ist, Ihnen etwas über das Land zu vermitteln, Ihnen zu sagen, was Sie von der indischen Kultur erwarten können, und Ihnen ein paar Empfehlungen für Essen, das Nachtleben, Attraktionen, etc. zu geben – alles basierend auf meinen eigenen Erfahrungen. Merken Sie sich bitte, dass ich zu 100% ehrlich sein werde, also nehmen Sie es so auf, wie Sie möchten.
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Falls Sie Fragen haben oder Hilfe bei der Planung Ihrer Reise brauchen, können Sie unten ein Kommentar hinterlassen oder mir eine E-Mail schicken pamela@indienreisen.com


Pamela Holz

 

Die Kultur 

Für mich war das Beste an der Reise durch Indien, dass ich zu 100% in die Kultur eintauchen konnte – mehr als in jedem anderen Land, das ich je besucht habe. Das liegt vielleicht an den vielen Menschen in Indien, wodurch es unmöglich ist, irgendwo hinzugehen, ohne von Indern umgeben zu sein – sogar in den touristenreichsten Gegenden. Dabei hat jede Gegend ihren eigenen Charme und man kann sich kaum entscheiden, wo es schöner ist. Ein Gebiet ist schöner als das andere. Die Menschen in Indien sind Ausländern gegenüber generell sehr gastfreundlich. Genau das macht es Menschen, die zunächst vielleicht etwas Berührungsängste mit der Kultur haben, viel einfacher. Die Inder nehmen jeden sofort herzlich auf, als ob man einer von ihnen ist. So kann man schnell in diese fremde Welt eintauchen und bekommt auch bei einem kurzen Aufenthalt viel über die Kultur des Landes mit. 

Als ich bei einer Familie in Delhi zu Gast war, erklärte mir der hinduistische Hausherr, warum das so ist. Im hinduistischen Glauben werden Gäste als von Gott geschickt betrachtet, und mit den Göttern kommt auch das Glück ins Haus. Vielleicht werden auch Sie merken, dass Gäste „gottesgleich“ behandelt werden. Sollten Sie das Haus eines Inders betreten, wird Ihnen sofort ein Snack und etwas zu trinken angeboten. Sie dürfen dieses Angebot gerne annehmen oder zumindest einen kleinen Bissen probieren, ansonsten wäre die Dame des Hauses vielleicht etwas gekränkt. Für uns Europäer ist die überschwängliche Gastfreundschaft ungewohnt und für manche kann es sich auch aufdringlich anfühlen, aber mit meiner Erklärung können Sie jetzt verstehen, dass das nicht gespielt ist und sich die Menschen tatsächlich so sehr über Ihre Anwesenheit freuen. Wer hätte nicht gerne das Glück im Haus?

Während Ihrer Reise ertappen Sie sich vielleicht auch dabei, wie sie die Eigenheiten der Inder unbewusst für sich annehmen (wie das typische Schütteln mit dem Kopf), oder aber Ihre Familie und Freunde bemerken es bei Ihnen, wenn Sie wieder zurück in der Heimat sind. Inder sind generell sehr gelassen und machen sich weniger Sorgen um das Leben, als wir es tun. Beziehungsweise nehmen sie ihre Sorgen nicht so ernst wie wir und vertrauen darauf, dass am Ende alles gut wird. Nach meinem langen Aufenthalt bin auch ich viel ruhiger geworden und vielleicht wird es auch Ihnen so ergehen, dass Sie das gewohnte Verhalten in der Heimat plötzlich als merkwürdig empfinden. Zumindest geht es mir so, dass das Leben mit der Gelassenheit, wie sie ein Inder hat, viel leichter ist.

Falls Sie eine Reise nach Indien machen, in der Sie mehrere Gebiete besuchen (zum Beispiel Nord- und Südindien) werden Sie feststellen, dass sich die Kultur in vielen Punkten gleicht, aber es auch große Unterschiede gibt – fast so, als ob es unterschiedliche Länder wären. Das geht bei den verschiedenen Wickeltechniken des Saris los und geht soweit, dass sich Inder aus verschiedenen Teilen des Landes aufgrund der unterschiedlichen Sprachen nicht einmal miteinander unterhalten können. Außerdem gibt es in verschiedenen Regionen durch die frühere Kolonialzeit auch unterschiedliche Einflüsse. Manche Gebiete sind französisch geprägt, andere portugiesisch, in unterschiedlichen Gebieten herrschen unterschiedliche Religionen vor und sogar die verschiedenen Klimazonen haben Einfluss auf die Kultur der jeweiligen Gebiete. Auch das Essen und Feste können sich erheblich voneinander unterscheiden.

Aber auch wenn Sie zum Beispiel nur einen Staat bereisen, werden Sie bei genauerem Hinsehen schon nach nur wenigen Kilometern Unterschiede feststellen. Für uns Europäer klingt zum Beispiel die Sprache überall in Indien gleich, aber durch meinen längeren Aufenthalt im Land konnte selbst ich nach einer gewissen Zeit heraushören, dass sich der Sprachakzent der Menschen schon innerhalb weniger Kilometer unterscheidet. Einen Unterschied, den man leichter bemerken kann, ist der zwischen Stadt und Land. Auch wenn die Stadtmenschen heute noch sehr traditionsbewusst sind, werden sie doch stark von unserer westlichen Welt beeinflusst. Zum Beispiel sieht man das am Baustil neuer Gebäude oder an der Kleidung der Menschen. Auf dem Land hingegen ist noch vieles so, wie es schon vor Jahrhunderten war. 

Halten Sie bei Ihrer Reise also immer die Augen weit offen, sonst verpassen Sie vielleicht die vielen kleinen und schönen Details der alten indischen Kultur!

Hier ist ein Foto von einer privaten Tanz- und Musikaufführung in der Wüste bei Jaisalmer.

 

Foto von Pamela Holz

 

Essen & Trinken in Indien

Indiens Küche variiert in jeder Region, obwohl Gemüse, frisches Weizenbrot, Hülsenfrüchte, Reis und aromatische Gewürze im ganzen Land verwendet werden. In Neu Delhi, Agra und Rajasthan im Norden neigen Curries dazu dicker, schwerer und reicher zu sein. Zusätzlich wird oft Fleisch wie Hühnchen und Lamm verwendet. Im tropischen Süden werden Früchte wie Kokosnuss und Tamarinde in die Speisen eingearbeitet und Meeresfrüchte sind sehr beliebt.

In ganz Indien ist für Vegetarier gut vorgesorgt. Allerdings sollten sich Veganer bewusst sein, dass Ghee (geklärte Butter) in vielen Speisen verwendet wird. Hygiene-Standards und der Umgang mit Lebensmitteln sind nicht immer mit denen in westlichen Ländern auf Augenhöhe und Magenverstimmungen können auftreten.

Es ist am besten Essen zu probieren und zu essen, das frisch zubereitet wurde. In kleineren Städten ist Ihr Hotel-Restaurant, abgesehen von sehr einfachen lokalen Restaurants, vielleicht die einzige Möglichkeit. Unsere Fahrer und Reiseleiter werden Ihnen immer dabei helfen, das richtige Restaurant für die Mahlzeiten auszuwählen.

Indisches Bier, Whisky, Gin und Rum sind in Ordnung. Wir empfehlen keinen ländlichen Schnaps zu kaufen. Wein, falls erhältlich, ist generell teuer. Schauen Sie nach dem Preis, bevor Sie welchen bestellen. Importierter Alkohol ist erhältlich, aber teuer.

Das Immunsystem der Inder wird aufgrund der Umwelt, in der sie leben, als stärker als das westliche betrachtet. Mit anderen Worten könnte Essen, das einen Inder nicht krank macht, jemanden aus den USA vielleicht extrem krank machen. Seien Sie also vorsichtig, bevor Sie Straßenessen konsumieren. Reisenden über 70 Jahren wird empfohlen ein fertiges medizinisches Rezept mitzubringen.


Einheimische essen Street-Food in einer gewöhnlichen Straße von Süd-Mumbai, Indien, Asien - Foto von Lmspencer

 

Tipp: Essen Sie in den ersten Tagen mäßig und gewürzarmes Essen. Erlauben Sie Ihrem System, sich an die Veränderungen zu gewöhnen! Falls Sie Allergien haben oder nicht alles essen können/wollen, fragen Sie am besten immer nach, welche Zutaten im Essen verwendet wurden, wenn Sie ein Gericht nicht kennen oder nicht genau identifizieren können.

Meine liebsten indischen Gerichte waren

Cheese Masala Dosa – Ein knusprig gebackener Crêpe aus Reisteig, gefüllt mit Käse und Gewürzen und mit einem Dipp. Das beste südindische Gericht!

Indisches Street-Food - das beliebte Butter- und Zwiebel-Dosa


Aloo Gobi – Kartoffeln und Blumenkohl gemischt mit indischen Gewürzen

Pav Bhaji – Würzig rotes Gemüse mit Butter, Käse, Trockenfrüchten und serviert mit warmen Knoblauchbrot

Palak Paneer – Spinat gemischt mit Hüttenkäse


Palak Paneer Spinat mit Käse - Foto von Gaurav Masand



Vada – Ein südindischer Snack aus Weizenteig, frittiert in einer Doughnutform.

Garlic Chapati (Nan) – Indisch gewürztes Fladenbrot 

Lassi – Ein beliebtes Joghurt basiertes Getränk, das verschiedene Geschmacksrichtungen wie Mango oder Banane haben kann

Masala Chai – Ein süßer Schwarztee mit Gewürzen und Kräutern. Er wird immer kochend heiß serviert

Shahi Paneer – Nordindisches Currygericht basierend auf einer dicken Tomatensoße mit Cashewnüssen und Hüttenkäse

Malai Kofta – Frittierte Gemüsebällchen in einem cremig süßen Curry

Samosas – Mit Gemüse und Gewürzen gefüllte Teigtaschen, wird oft mit einer Tasse Masala Chai gegssen

Jalebi – Süße, frittierte Teigspiralen, die in Zuckersirup getaucht werden – am besten warm genießen

 

Indische Snacks - Samosa, Halwa und Jalebi oder Immerthi


Samosa mit Jalebi und Dipp – Foto von Pamela Holz

Momos – Kleine nepalesische/tibetische Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen, z.B. Gemüse, Hühnchen/Käse, Schwein, Ziege. Achtung: Kaufen Sie Momos besser nicht von einem Straßenstand – Magenverstimmung!

 


Momos – Foto von Pamela Holz


Frauen ziehen Wasser aus dem Brunnen und bringen es nach Hause in den ländlichen Gebieten von Jaisalmer, Indien – Foto von Yavuz Sariyildiz's


 

Trinkwasser während Ihrer Indienreise

Bestehen Sie auf in Flaschen abgefülltes Wasser und überprüfen Sie den maximalen Verkaufspreis auf der Flasche. Wenn ein höherer Preis verlangt wird, gehen Sie einfach zum nächsten Laden. Nehmen Sie komplett vom Trinken aus Wasserhähnen, Brunnen oder in Hotels servierten Gläsern abstand. Der einzige Ort, an dem Sie Wasser aus einem Glas trinken können, ist in einem 5-Sterne Hotel. Berühmte verpackte Trinkwasser-Marken in Indien sind Himalaya (am teuersten), Aquafina (Pepsi), Kinley (Coca Cola), Bisleri (vertrauenswürdige indische Marke). Kaufen Sie keine anderen als hier erwähnten Marken. Verzichten Sie komplett darauf, Eis zu verwenden.

Schon bei Ihrer Ankunft in Indien werden Sie übrigens feststellen, dass „Wasser“ in diesem oft sehr heißen Land ein sehr wichtiges Wort ist. Deshalb sollten Sie sich das Hindiwort „Pani“ für „Wasser“ unbedingt merken.

Bei IndienReisen.com bieten wir unseren Gästen absolut kostenlose verpackte Trinkwasser-Flaschen!

 

Traditionell gekleidete indische Frauen. Sie verwenden generell bunte Saris und Schals für jede Gelegenheit, wie beispielsweise Shopping – Foto von Yavuz Sar


 

Kleidung

Die Kleidung, die Sie tragen, wird hauptsächlich von der lokalen Kultur und dem Wetter gelenkt.

Die meisten Hotels, einschließlich den exklusiveren, bestehen in Restaurants nicht auf formelle Kleidung und sportlich elegant ist akzeptabel.

Am Tag ist es am besten leichte, komfortable Baumwolle mit einem Paar gut belüfteten Straßenschuhen (vorne offene Sandalen lassen Staub und Kieselsteine rein) und Baumwoll-Socken zu tragen.

Für die Besichtigungen finden Sie vielleicht ein gutes paar Sonnenbrillen und einen Sonnenhut praktisch.

Viele Inder führen immer ein Baumwoll-Taschentuch mit sich, um sich bei der Hitze vom Schweiß im Gesicht zu befreien. Außerdem entfernen Sie damit auch den Schmutz, der sich aus der Luft auf das Gesicht gelegt hat. Vielleicht würden Sie so ein Baumwoll-Taschentuch auch praktisch finden.

Bei manchen Monumenten/Tempeln/Moscheen ist es ratsam, ärmellose Tops und kurze Röcke zu vermeiden. Sie werden vielleicht auch gebeten, Ihre Schuhe auszuziehen; in solchen Fällen sind Socken nützlich, da die Stein-Peripherien bei manchen Monumenten am Nachmittag sehr unangenehm heiß werden können.

Frühe Morgen- und Nacht-Temperaturen können im Norden Indiens (einschließlich Delhi, Agra und Rajasthan), vor allem von November bis Februar, sehr niedrig sein. Oft erreichen Sie den Gefrierpunkt und daher sollte adäquate warme Kleidung mitgeführt werden. Wir empfehlen Ihnen ein paar Wollhandschuhe, Jacken und Pullover mitzunehmen. Thermo-Kleidung ist am bequemsten. Wenn Ihre Reise trockene Orte, Küstengebiete wie Mumbai und Goa, einschließlich allen Reisezielen Südindiens, umfasst, empfehlen wir leichte Baumwollkleidung. Warme Kleidung ist auf Ihrer Reise nach Südindien zu jeder Jahreszeit nicht erforderlich.


Fröhliche indische Frauen in bunter indischer Kleidung


Die meisten Mittelklasse-Heritage-Hotels und Wald-Lodges haben keine Zentralheizung und gemütliche Schlafsachen werden empfohlen. Die Böden sind vielleicht auch nicht mit Teppich ausgelegt und daher werden für Innen Pantoffel empfohlen. Allerdings werden in den meisten Budget-Hotels auch Heizgeräte angeboten.

Die Berge sind kalt und normalerweise schneit es in der Mitte des Winters in vielen Bergstationen wie Shimla, Mussoorie, Darjeeling und Manali.

In Wildparks wird neutrale Kleidung empfohlen. Frühmorgendliche Pirschfahrten können in offenen Fahrzeugen sehr sehr kalt sein – Fäustlinge, Schals und Kleidungsschichten werden empfohlen. Während der Tag voranschreitet, können ein paar Schichten abgelegt werden. 


Ein indischer Mann verkauft ausgewählte, traditionell indische Schuhe am Straßenrand - Foto von Nikada


Das Reisen in Indien erfordert ein komfortables und vor allem robustes Paar Schuhe. Der Boden ist oft dreckig, staubig, felsig und uneben. Herumlaufen wird Ihre Füße und Ihre Schuhe ziemlich belasten und es gibt nichts Schlimmeres, als ein billiges Paar Schuhe, das plötzlich auseinanderfällt. Ihre Füße werden Ihnen für die zusätzliche Unterstützung, die Sie ihnen geben, dankbar sein! Bevorzugen Sie flache Sandalen, da Indien auch ein heißes Land ist und Sie werden wollen, dass Ihre Füße atmen können.


Indische Kamelhändler in ihrer traditionellen Kleidung bei der Pushkar Camel Fair, Rajasthan - Foto von Devon Stephens


Kleiden Sie sich nach den indischen Zartgefühlen: Städtische Gegenden oder Städte wie Delhi und Mumbai sind weniger konservativ; jedoch werden Sie sich wohler fühlen, wenn Sie kurzgeschnittene Hosen, Miniröcke, zerrissene Kleidung und Muskelshirts vermeiden. Ideale Kleidung für Frauen wäre lockere und nicht-freizügige Kleidung. Sie können sich für den Salvar Kameez entscheiden, der eine Kombination aus Hose und Tunika im indischen Stil ist. Wenn Sie sich dennoch für freizügige Kleidung entscheiden, sollten Sie wissen, dass Ihnen der Eintritt zu heiligen Orten, die oft Jahrhunderte alt sind, verwehrt wird. Im Wesentlichen würden Sie einen tollen Augenschmaus und eine spirituelle Erfahrung verpassen. 

Bemerkung: Viele Touristen, vor allem Frauen, kleiden sich in Indien gerne im „Hippiestil“ mit weiten Haremshosen, Ethnomustern und Sonnenbrille und fühlen sich dann „indisch“ und der Kultur angepasst. Wie Sie bei Ihrer Reise aber bemerken werden, tragen die allerwenigsten Inder solche Kleidung. Wenn es angemessen ist, können Sie so etwas natürlich tragen, allerdings werden Sie dann sofort als Tourist erkannt.
 

Ein unbekanntes junges Mädchen fotografiert einen Säulengang in den Ruinen von Hampi, Indien. In Hampi gibt es viele Monumente aus dem 14.-16. Jahrhundert, sie sind Teil der uralten Stadt - Foto von Murgemari

 

Kameras

Es gibt eine Gebühr, um Kameras zu Monumenten und Wildparks mitzunehmen. Videokameras haben eine höhere Gebühr. Diese sind in Ihrem Reisepreis nicht enthalten und Sie müssen dafür direkt am Eingang bezahlen. Unsere Reiseleiter werden Sie bei der Zahlung unterstützen. Stative sind nicht in allen Monumenten Indiens, die von der Archaeological Survey of India verwaltet werden, erlaubt. In manchen Fällen kann man aber vorher eine Erlaubnis beim Büro der Archaeological Survey of India erwerben, um das Stativ mitzunehmen. In den meisten Hindu- und Jain-Tempeln sind Kameras überhaupt nicht erlaubt. Fragen Sie bitte Ihren begleitenden Reiseleiter nach mehr Informationen.

Bei manchen Monumenten, z.B. dem Taj Mahal, gibt es auch Fotografen mit teilweise hochwertigen Kameras, die Sie als Touristen sofort ansprechen werden. Wenn Sie möchten und Zeit haben, können Sie ein kleines „Fotoshoting“ mit einem Fotografen machen. Ich selbst habe es ausprobiert und einige schöne Bilder mit nach Hause genommen. Die Bilder werden nach dem Fotografieren vor Ort im Geschäft des Fotografen ausgedruckt und Sie können sich die Bilder vorher anschauen und auswählen. Achten Sie aber auf den Preis für die Bilder und handeln Sie etwas. Am besten vereinbaren Sie den Preis pro Bild, das Sie am Ende kaufen, schon vorher.


Spannung

Die elektrische Spannung beträgt in Indien 220 Volt. Die meisten elektrischen englischen Geräte funktionieren in Indien gut, aber es wird ein universeller Adapter benötigt. Dieser kann in Indien gekauft werden und sollte auch an dem Flughafen, von dem Sie abfliegen, erhältlich sein. 


Indische Frau beim Bügeln - Foto von Roberto A Snachez


Wäsche

Während die meisten Hotels für einen kleinen Zuschlag Wäschereien anbieten, werden Sie an manchen Orten vielleicht in Hotels untergebracht, die diese Einrichtung nicht anbieten. Wir bitten Sie dringend zu diesem Zweck ein umweltschonendes/biologisch abbaubares Reinigungsmittel oder Seife mitzubringen.
 

Zwei indische Mädchen stehen am Strand - Foto von Jovana Bila Dobaic


 

Schwimmen

Bitte beachten Sie, dass in Indien auch an Schwimmbecken Anstand sehr geschätzt wird. Oben-ohne-Schwimmen, Sonnenbaden oder sehr freizügige Badekleidung kann Anstößig wirken und sollte vermieden werden. Bitte beachten Sie weiterhin, dass die meisten Schwimmbecken im Norden wegen den kühlen Nacht-Temperaturen zum Schwimmen unangenehm sind. 

Für diejenigen, die Südindien und insbesondere die Küstengebiete von Goa und Kerala besuchen, bieten viele Strandbereiche Bademöglichkeiten an. Seien Sie bei den lokalen Schwimmbedingungen jedoch vorsichtig, da die meisten Stände nicht ordentlich patrouilliert werden und Soge, Risse und andere gefährliche Strömungen existieren können. Außerdem sollten Sie am Privatstrand Ihres Hotels bleiben, da Sie ansonsten vielleicht die Aufmerksamkeit junger indischer Männer auf sich ziehen könnten und Ihnen das die Entspannung am Strand vermiesen könnte.
 

Foto von Vazzen


Leisten Sie Ihren Beitrag, um sich während der Flugreise behaglich zu fühlen
Die Anweisungen im Flugzeug sind wahrscheinlich die meist-ignoriertesten Sicherheitsaspekte eines Ambulanzfluges und wir bitten unsere Reisenden dringend aufmerksam zu sein. Sie müssen wissen, wie Sie schnell und sicher während eines Zwischenfalles raus kommen. Während eines Notfalles sind die Sicht und die Beleuchtung vielleicht nicht optimal; also ist es weise, die Anzahl der Reihen bis zum Notausgang zu zählen. 

Zu viel Alkohol zu konsumieren ist nie eine gute Idee. Es nimmt einem die Freude der Besichtigungen in den frühen Morgenstunden. Da die Kabinen auch unter Druck stehen, könnte der Alkohol stärker als sonst wirken. Leihen Sie den Flugbegleitern ein offenes Ohr und schnallen Sie sich an, damit Sie sicher sind.
 

Mitarbeiter des Amervillas Resort and Spa in Agra, Indien. Das Resort gehört zur luxuriösen Oberoi-Hotelkette - Lunasee Studios

 

Tipps, um einen nahtlosen Hotelaufenthalt zu genießen

Hotels werden in Indien im Allgemeinen als sicher angesehen. Die Hotels pflegen für gewöhnlich hohe Hygiene-Standards und bieten einen exzellenten Service. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie sich noch sicherer fühlen können. 

Lassen Sie Ihre Taschen nicht aus den Augen, bis sie vom Taxi/Bus in die Hotellobby überführt wurden.

Behalten Sie sogar in der Lobby, vor allem wenn sie sehr überfüllt ist, ein Auge auf Ihr Gepäck.

Die Türen nach dem Eintreten in Ihr Zimmer zu verriegeln ist eine Gewohnheit, die Sie einbauen müssen. 

Machen Sie den Sicherheitsriegel zu und überprüfen Sie durch den Türspion auch wer an die Tür klopft, bevor Sie sie öffnen. 

Kennen Sie alle internen Nummern (Rezeption, Housekeeping, Restaurant…) innerhalb des Hotels und auch die Notfallnummer 

Um Ihren Schlüssel nicht zu verlegen, sollten Sie ihn jedes Mal an die gleiche Stelle legen.

Ihnen werden vielleicht rutschfeste Matten für das Badezimmer geboten. Nutzen Sie diese.

Halten Sie sich an die Regeln des Hauses, um Ärger zu vermeiden.

 

Reihen aus gelben Ambassador Taxis und Bussen auf den Straßen der Stadt am 20. Januar 2013 in Calcutta, Indien. Kolkata hat eine Dichte von 814,80 Fahrzeugen pro Straßenkilometer - Foto von Radioka

 

Sicherheitstipps für eine sichere Erkundung auf den Straßen

Fühlen Sie sich wohl und passen Sie sich mit der Art, wie Sie sich kleiden, an. Vermeiden Sie wie ein Tourist auszusehen. Merken Sie sich, dass in Indien einige Expats leben. Ein ausländisches Gesicht ist also nichts Neues. Wenn Sie die Orientierung verloren haben, wenden Sie sich an uniformierte Polizisten, die in städtischen Gebieten überall sind.

Vermeiden Sie schwach beleuchtete und spärlich besiedelte Gebiete zu ausgefallenen Zeiten. Laufen Sie nachts in einer Gruppe oder zumindest mit einem Mitreisenden.

Eine Kompaktkamera ist ideal, um sie nach der Benutzung wieder sicher in die Tasche zu stecken. Wenn Sie eine DSLR-Kamera verwenden, dann befestigen Sie sie nach der Nutzung sicher in der Tasche, anstatt Sie an Ihrem Hals herumbaumeln zu lassen. 

Lassen Sie all Ihre Wertsachen wie überschüssiges Bargeld, Reisedokumente und Schmuck im Tresorfach des Hotels.

Ein Taschendieb wird Sie unweigerlich entdecken. Um sicherzugehen, tragen Sie Ihren Rucksack im Känguru-Stil vorne. Hängen Sie Ihren Geldbeutel um den Hals hinter den Rucksack. Die Öffnung sollte zum Bauch zeigen. Das wird es für Taschendiebe unmöglich machen, an Ihre Wertsachen zu kommen. 

Schreiben Sie den Name und die Adresse des Hotels auf einen Notizblock. Wenn es Ihnen schwerfällt mit einem Taxifahrer zu kommunizieren, können Sie ihm immer die Adresse zeigen. 

Halten Sie auf den Straßen immer die Augen offen. Die indischen Straßen sind oft sehr chaotisch und unübersichtlich. Passen Sie also gut auf, um nicht angefahren zu werden. Beim Überqueren einer Straße ist es auch ratsam, das zusammen mit Ihrem Reiseleiter zu tun. Die Inder wissen am besten, in welchem Moment man loslaufen kann. Ansonsten könnte es passieren, dass Sie einige Minuten warten müssen oder es gar nicht über die Straße schaffen. Wenn möglich, nutzen Sie Fußgängerampeln oder Fußgängerbrücken.

Halten Sie Abstand von den auf den Straßen streunenden Tieren. Vor allem die freilebenden Hunde können aggressiv reagieren und sind oft von Ungeziefer befallen. 

Zu guter Letzt sollten Sie es langsam angehen und an jedem Ort genügend Zeit verbringen. In diesem Land hat alles eine Geschichte. In Indien geht es genauso viel um die Menschen wie um die prächtigen Monumente; wenn Sie die Gelegenheit haben, sollten Sie also mit den Menschen kommunizieren. 

Höflichkeit ist eine Eigenschaft der Westlichkeit, aber in Indien funktioniert das, vor allem bei den weniger gebildeten wie den Bedienungen, Hotelangestellten, Fahrern und Gepäckträgern, nicht immer. In anderen Worten könnte ein überfreundlicher Umgang mit ihnen vielleicht als „Einladung” wahrgenommen werden. Leider betrachten solche Männer die westlichen Frauen als „greifbarer” als indische Frauen. Seien Sie in Ihrer Kommunikation also selbstbewusst und ernst (nicht unhöflich).

 

Freilaufende Kühe in Jaisalmer – Foto von Maurie Hill


Affe vor dem Hotelzimmerfenster in Shimla – Foto von Pamela Holz


Menschen stehen am Jal Mahal und Man Sagar See in Jaipur, Indien. Das Jal Mahal wurde im Rajput- und Mogulstil errichtet – Foto von Don Mammoser
 

Mit Fremden umgehen

Es gibt nichts Besseres, als bei einem Einheimischen auf Anklang zu stoßen und für ein Mittagessen oder eine Übernachtung in seine Wohnung eingeladen zu werden. Indien ist eine Gesellschaft, in der mehrere Generationen einer Familie unter demselben Dach leben. Sie finden das vielleicht faszinierend, aber ein Aspekt, der Ihnen nicht entgehen wird, ist die Wärme, die Ihnen entgegen gebracht wird. Die Mehrheit Indiens glaubt an „Atithi Devobhava” (Ein Gast ist Gott gleichwertig).

Merken Sie sich, dass nicht alle Einladungen gleich sind. Sie sind besser dran, wenn Sie von einem gebildeten Paar oder einer Frau eingeladen werden, als von einem Mann. Wenn Sie es schaffen an Bord Ihres Fluges ein Gespräch anzufangen, gibt es nichts Besseres, und wenn Sie zum Abendessen eingeladen wurden, sollten Sie die Gelegenheit ergreifen. 

Aber was ist, wenn Sie eine Einladung im Bus oder in einem lokalen Zug bekommen? Lehnen Sie höflich ab, außer die Frau oder das Paar, das Sie einlädt, scheint gebildet zu sein und aus der Oberschicht der Gesellschafft zu stammen.  

Nehmen Sie insbesondere während einer Zugreise vollständig davon Abstand Essen und Trinken anzunehmen. Solche Fressalien könnten mit einem Schuss Beruhigungsmittel versetzt sein, um Sie, wenn Sie einschlafen, auszurauben.  
 

Unbekannter Sadhu in seiner traditionellen Kleidung, er sitzt bequem und liest eine indische Zeitung an den Ghats von Varanasi – Foto von Yavuz Sariyild

 

Mit Bettlern umgehen

Bettler können Ihr Herz zum Schmelzen bringen und gleichzeitig sehr nervig sein, wenn sie nicht von Ihnen ablassen. Die indische Regierung versucht die Bettelplage durch Resozialisierung zu beeinträchtigen. Daher sind Sie besser dran, wenn Sie ihnen gegenüber mit Ihrer Brieftasche nicht zu großzügig sind. Bettler sind häufig in einer kriminellen Bande organisiert und müssen ihr erbetteltes Geld an den Kopf der Bande abgeben. Wenn Sie also Geld spenden, kann es gut sein, dass derjenige selbst nichts davon hat. Versuchen Sie nicht ihre Hintergründe herauszufinden, indem Sie individuell ein Gespräch anfangen. 

In Indien werden Sie oft Bettler mit einem Kind auf dem Arm sehen, oder sogar Kinder mit einem kleineren Kind auf dem Arm. Manchmal ist die Mutter, die das Kind hält, nicht die leibliche Mutter des Kindes und es wurde nur zum Zweck des Bettelns (für mehr Mitleid) von den eigentlichen Eltern entführt. Falls Ihnen auffällt, dass das Kleinkind/Baby eines Bettlers sehr ruhig ist, könnte es auch sein, dass das Kind mit Drogen/Alkohol ruhig gestellt wurde. Auch wenn Ihnen also die bettelnden Kinder leidtun, sollten Sie sich davon fernhalten.

Weiterhin gibt es sogenannte „Ladyboys“ – Männer in Damenkleidung – die auf den Straßen betteln. Sie sind etwas aufdringlicher und „aggressiver“ als andere Bettler. Meiner Erfahrung nach nehmen Sie aber von Touristen Abstand, wenn Sie merken, dass ein Tourist sie nicht versteht.

Es gibt in Indien Nichtregierungsorganisationen, die sich dieser Arbeit widmen. Wenn Sie sich wirklich danach fühlen, etwas unternehmen zu müssen, dann treten Sie bitte mit solch einer Organisation in Kontakt, anstatt sich mit den Bettlern selbst zu beschäftigen.


Schwulen- und Lesben-Rechte

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind in Indien allgemein nicht akzeptiert, obwohl es im städtischen Indien eine veränderte Wahrnehmung gibt. Das ländliche Indien betrachtet solche Beziehungen jedoch mit Verachtung. Die staatliche Regulierung steht gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auch nicht wohlwollend gegenüber. 


Ein Hindu raucht eine Haschpfeife während des Festes Kumbha Mela, Varanasi – Foto von Nila Newsom

 

Öffentliches Rauchen und Alkoholkonsum

Öffentliches Rauchen und Alkoholkonsum sind aufgrund von jüngsten Verordnungen streng verboten und strafbar. Obwohl Sie ein paar Einheimische finden werden, die das Gesetz missachten, bitten wir Sie dringend es einzuhalten und solche Handlungen zu unterlassen. Einige Restaurants in städtischen Gegenden haben ausgewiesene Abteile zum Rauchen. 

In Indien gibt es sogenannte Wine and Beer Shops – Läden an der Straße, die Alkohol verkaufen. Halten Sie sich vor allem abends von diesen Läden fern, da sich dann häufig lange Schlangen aus Männern bilden, die teilweise auch aggressiv werden können (wenn Sie vielleicht schon betrunken sind und Nachschub holen).


Internationaler Flughafen Indira Gandhi, Neu Delhi – Foto von saiko3p

 

Was dürfen Sie nach Indien mitbringen (Freigepäck)?

Ein Tourist, der für den alleinigen Zweck der Erholung, des Sports, des Herumreisens, der Gesundheit, des Pilgerns religiöser Natur, des Geschäfts, des Studierens und des Besuchens der Familie kommt, darf folgendes mitbringen:

  • Bis zu 200 Zigaretten oder 50 Zigarren
  • Bis zu 2 Liter Alkohol oder Wein 
  • Persönlichen Schmuck 
  • Eine Kamera und bis zu 20 Filmrollen 
  • Eine Videokamera mit Accessoires; höchstens 12 Kassetten 
  • Ein Fernglas 
  • Ein 15-cm Fernseher
  • Ein CD-Player
  • Eine Schreibmaschine
  • Ein Kinderwagen
  • Camping-Ausrüstung inklusive einem Zelt 
  • Ein Laptop
  • Ein elektronisches Tagebuch 
  • Ein tragbares Radio
  • Ein Handy
  • Professionelle Ausrüstung 
  • Sport-Ausrüstung 


Währung mitbringen 

Sie können jegliche Summen jeglicher Währungen nach Indien mitbringen; jedoch müssen Sie sie deklarieren, wenn Sie mehr als 5.000 USD dabei haben. Wenn der gesamte Währungswert von Geldscheinen, Reisechecks etc. eine Summe von 10.000 USD übersteigt, müssen Sie es auch deklarieren. Indische Währung dürfen Sie nicht mitbringen. 


500 Rupien Note als Silberplatte (typisches Geschenk bei Hochzeiten) – Foto von Pamela Holz

 


Freigebäck-Überschreitung (Juni 2016 aktualisiert )

Touristen können das Freigepäck nicht mit irgendeinem anderen Passagier vereinen.

Güter, die vom Freigepäck ausgenommen sind: Schusswaffen, Patronen von mehr als 50 Stück, Gold oder Silber in einer anderen Form als Schmuck. 

Eine Zollgebühr von 35% plus eine Steuer von 3%, was 36.05% entspricht, wird auf Güter erhoben, die außerhalb des Freigepäcks liegen. Alkoholische Getränke und Tabak über der Freimenge werden als gewerbliche Importe behandelt und werden nach dem Zolltarifgesetz berechnet. 

Im Fall, das ein Gegenstand über die erlaubte Grenze kommt, wird nur dieser Gegenstand für die Überschreitung belastet.  



 

Ihre Reise nach Indien planen

Am besten bereist man Indien mit einem Plan.

Sie sollten eine generelle Idee davon haben, wo sie beginnen und enden möchten, und sich dann mit Ihrem indischen Reiseplaner in Verbindung setzen. Wählen Sie die Hotels nach Ihren Wünschen aus. IndienReisen.com bietet Ihnen die Möglichkeit und Flexibilität, einen Hotelmix zu wählen. An einem Ort können Sie ein 3-Sterne Hotel haben und an einem anderen ein Luxushotel mit Aussicht (z.B. das Hotel Oberoi Amarvilas in Agra mit Sicht auf das Taj Mahal). Genau das habe ich getan, sowie auch viele andere Reisende, die ich getroffen habe. Das ist die beste Art, Indien zu bereisen.

Sie brauchen aber genügend Zeit, um alles stressfrei besichtigen zu können. Deshalb empfehle ich mindestens eine zweiwöchige Indienreise. Auf diese Weise haben Sie keine Hektik und wenn Ihnen ein Ort besonders gut gefällt, können Sie dort länger bleiben (und andersherum). Planen Sie lieber weniger Orte ein, die Sie dann intensiver besichtigen können. 

Außerdem empfehle ich Ihnen vor der Reise die Besuchszeiten (Uhrzeiten) für die Monumente mit Ihrem Reiseplaner genau zu besprechen, damit Sie vor Ort nichts verpassen. Denn oft ist es so, dass die Sehenswürdigkeiten zu bestimmten Tageszeiten einen besonders hohen Andrang haben und Sie dann vielleicht keine Chance haben, es selbst zu sehen, beziehungsweise der Andrang so groß ist, dass Sie den Aufenthalt nicht richtig genießen können.

Stundenlanges Warten beim Goldenen Tempel in Amritsar, Punjab, Indien – Foto von Pamela Holz


Die nächste Frage ist, ob Sie in den Norden oder Süden reisen möchten. Beide sind sehr unterschiedlich, fast wie zwei verschiedene Länder. Der Norden ist generell touristenreicher, weil es hier mehr zu sehen gibt. Aber der Süden ist tropischer und hat die besten Strände und einige der größten Städte.

Wenn Sie Strände mögen, sollten Sie Kerala im Süden besuchen. Wenn Sie gerne wandern, können Sie in den Norden in die Nähe des Himalayas in Kashmir oder Himachal Pradesh fahren, wo es besonders in den Sommermonaten angenehmer als im Rest des Landes ist. Wenn Sie das beste indische Essen probieren möchten, dann besuchen Sie Amritsar (Punjab).

Aber meiner Meinung ist der beste Staat zum Bereisen Rajasthan. Er ist Indiens größter Staat und befindet sich im Nordwesten des Landes. Er hat eine sehr reiche Geschichte, eine vielfältige Kultur, viele Sehenswürdigkeiten, eine schöne Landschaft und seltene Tierarten. Sie können auch die Wüste Thar besuchen (Indiens größte Wüste) und eine Kamelsafari mit Übernachtung in der Wüste machen, so wie ich!

Schauen Sie sich dieses epische Bild von meinem Kamel an.

Kamel in der Wüste bei Jaisalmer – Foto von Pamela Holz

 

Wenn Sie aber nur ein paar Tage Zeit für eine Indienreise haben, empfehle ich das „Indien Goldenes Dreieck“. Delhi -> Agra -> Jaipur.

Sie bekommen einen Einblick in Indiens größte und verrückteste Stadt (Delhi), sehen dann das Taj Mahal in Agra und erleben schließlich die Hauptstadt Rajasthans - Jaipur. Sie können das Goldene Dreieck in einer Woche oder weniger bereisen, wenn Sie schnell sind, und es ist bei Reisenden sehr beliebt.

 

Zu guter Letzt habe ich noch ein paar abschließende Worte für Sie:

Die Wahrheit ist, Sie werden Indien genauso erleben, wie Sie die Reise gestalten und wie Sie sich auf das Land einlassen. Es ist nicht einfach ein Land, das man besichtigt, sondern eher ein Ort, den man mit allen Sinnen erleben muss. Egal ob Sie es mögen oder hassen, jeder erlebt etwas anderes, und ich kann Ihnen garantieren, dass es Ihr Leben verändern wird. Sie werden Ihre Reise niemals vergessen und bestimmt immer wiederkommen wollen, um mehr von diesem faszinierenden Land sehen zu können.


Indische Flagge am Connaught Place, Neu Delhi, Indien – Foto von Pamela Holz


Quellen

Hier sind ein paar andere nützliche Blogs über Indienreisen! 

Indian Masala von Monique Hartmann

Snowman Leopard von Thomas Fuhrmann (Gastblogger bei IndienReisen.com)

Vielen Dank fürs Lesen, und ich hoffe, Sie haben meinen Post über Indien genossen! Kommentieren Sie Ihre Gedanken und Fragen bitte unten smiley

 

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Por Vipul Gupta. 17 de agosto, 2016

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